TREND SPOTTING: KRAFTGAMING STATT KRAFTTRAINING – TEIL 1

sphery bodensee, exercube bodensee

Laut GfK spielen 58% der Deutschen regelmäßig Computer- und Videospiele. Damit sind das mehr als Menschen, die Fitness machen. Es hat sich gezeigt, dass sich mehr Menschen motivieren können, vor einem PC im Rahmen eines Spiel körperlich zu betätigen als dagegen an einem Gerät zu sitzen und den Arm zu heben. Ich habe diesen Trend unter anderem bei Sphery in Zürich getestet und berichte euch.

Im „Exercube“ stehe ich an drei Seiten von Wänden umgeben in der Mitte einer virtuellen Welt, durch die ich wie auf einer Schiene flitze. Ich fühle mich ein bisschen wie „Hugo“ in den 90ern, der mit seinem Wagen Hindernissen ausweichen muss. Nur, dass ich intensive Arm- und Beinbewegungen, Sprünge, Burpees und Kniebeugen dafür machen muss. Ich sammle punkte dabei, meine Zeit wird gezählt und ich kann viele Parameter einstellen, die die Intensität bestimmen. Und natürlich kann ich mich eine riesigen, internationalen Community anschließen, in der ich gegen andere antreten und sogar Meisterschaften gewinnen kann. So weit, so gut. Aber ist das Training auch sinnvoll?

Stephan, der Mitbegründer von Sphery, nimmt sich sehr viel Zeit für mich und beantwortet all meine Fragen. Das Konzept ist wirklich von vorne bis hinten durchdacht und die Bewegungsauswahl absolut funktionell. Darüber hinaus werden viele koordinative Fähigkeiten trainiert, die für jede Altersgruppe sinnvoll sind. Da ich die Intensität meinem individuellen Fitnesslevel anpassen kann, fordert mich das Training auch athletisch genau passend und kann immer weiter gesteigert werden. Ich bin überzeugt.

Was mich vor allem gefreut hat, ist dass wir uns einig waren, dass der Exercube eine motivierende Ergänzung und Abwechslung für die Trainierenden darstellt – nicht aber komplett den Trainer ersetzen soll. Auch ein so durchdachtes Konzept und beeindruckendes Trainingsgerät kann gerade in der Kombination mit einem Personal Trainer das Optimum für einen Menschen herausholen.

Fazit: Ich werde sicherlich bald wieder im Exercube stehen – und dann gegen meine Kunden antreten. Und irgendwann vielleicht auch gegen Stephan. 🙂

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