Wirkungsstarke Lösungen entstehen jedoch nicht durch ständige Neuerfindungen. Sie entstehen, wenn wir universelle Prinzipien, die sich seit Jahrmillionen bewährt haben, individuell übersetzen!
Ein BGM, das ein starkes „Wir“, ein besseres Betriebsklima oder Resilienz, sowie messbare Produktivität schafft, greift auf diese evolutionären Erfolgskonzepte zurück.
Der Goldstandard der Gesundheit: Warum gutes BGM das Rad nicht neu erfinden muss.
Rückblick |
Lassen Sie uns uns einen Blick auf ein typisches Szenario werfen. Kürzlich hielt ich einen Vortrag vor Vertriebsmitarbeitern.
Sales Consultants im Außendienst kennen folgendes Programm: lange Reisezeiten, wechselnde Zeitzonen, späte Termine. Das Resultat ist oft unregelmäßiges Essen, zu wenig Schlaf und permanenter Leistungsdruck. Und die evtl. Folgen auf die kurzfristige Performance und langfristige Gesundheit. So oder ähnlich geht es auch anderen Zielgruppen in Unternehmen.
Zu kurz gedacht |
Die naheliegende Reaktion vieler Unternehmen ist es, den neuen vielversprechenden Trend einzukaufen, um diese Belastungen abzufedern. Noch ein komplexes Konzept, noch ein neues Gadget. Dabei machen wir es uns viel zu schwer und die gut gemeinten Investitionen verpuffen leider viel zu oft. Dann wird an der generellen Wirksamkeit von BGM gezweifelt.
Die Lösung ist älter |
Wirkungsstarke Lösungen entstehen jedoch nicht durch ständige Neuerfindungen. Sie entstehen, wenn wir universelle Prinzipien, die sich seit Jahrmillionen bewährt haben, individuell übersetzen! Die Evolution setzt seit jeher auf Erfolgskonzepte. Die Verhaltensweisen und biologischen Programme, die für uns Menschen seit Millionen von Jahren gelten, sind der eigentliche „Goldstandard“ für unsere Gesundheit.
In dem Vortrag ging es genau darum: Wie übertragen wir diese evolutionären Prinzipien auf moderne Herausforderungen, ohne dass wir wieder zu Steinzeitmenschen werden müssen? Wir haben gesehen, wie wir durch verhältnismäßig einfache Hebel und wenig Aufwand komplexe Situation des Arbeitsalltags für uns wieder handhabbar und logisch machen.
Wir haben uns vier universelle „Schlüssel“ aus zentralen Bereiche angesehen, durch die die Teilnehmer:Innen direkten Nutzen ziehen konnten:
- Essen und Ernährung
- Aktivität und Bewegung
- Schlaf und Biorhythmus
- Mentale Gesundheit und Pausen
Wo bleibt die Individualität? |
Das Prinzip dahinter lässt sich wunderbar mit Personal Training vergleichen. Ein gutes Personal Training entsteht nicht dadurch, dass zwei Menschen im gleichen Raum sind und der Trainer Hanteln reicht, stur Wiederholungen zählt oder jeden neuen Fitness-Trend am Kunden ausprobiert. Hocheffektives Personal Training bedeutet, die universellen Prinzipien der menschlichen Biologie zu verstehen und sie individuell auf die Bedürfnisse und Ziele der Person anzupassen. Es geht darum, aus den Konzepten der Natur ein sinnvolles, umsetzbares Ganzes zu bauen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement funktioniert exakt genauso!
Individuell bleibt die Beziehung |
Ein wirkungsstarkes BGM bedeutet nicht, teure Anschaffungen zu tätigen oder Mitarbeiter mit immer neuen, unzusammenhängenden Aktionen zu bespaßen. Ein BGM, das ein starkes „Wir“, ein besseres Betriebsklima oder Resilienz, sowie messbare Produktivität schafft, greift auf diese evolutionären Erfolgskonzepte zurück.
Die Individualität liegt dabei in der Beziehung zum Unternehmen. Es geht um das Gespür für die wirklichen Bedürfnisse der Belegschaft, um die passende Strategie und vor allem um eine kontinuierliche, klare Gesundheitskommunikation. Wenn wir aufhören, das Rad ständig neu zu erfinden, und stattdessen das anwenden, was unsere Biologie uns vorgibt, wird Gesundheit im Unternehmen leicht, nachhaltig und zielführend. Und macht richtig Spaß!
Welches Potenzial liegt in Ihrem BGM? Schauen wir es uns an.